Seifenmassage in Thailand

Zuletzt aktualisiert: 17. Mai 2016 | in Thai Frauen

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, in Thailand schnell und einfach an bezahlte Liebe zu gelangen und eine der diskreteren dabei sind die unzähligen Massage Parlours. Damit keine Verwechslungen oder Unklarheiten entstehen – es gibt zwei verschiedene Arten von Massage in Thailand:

  • Traditionelle Thai Massage (nûat pɛɛn-boo-raan, นวดแผนโบราณ):
    Das sind die vorwiegend kleinen Massagesalons, in denen Thai Massage (nûat thai, นวดไทย), Öl Massage (nûat náam man, นวดน้ำมัน) und Fuss Massage (nûat táo, นวดเท้า) zur Auswahl stehen. In einigen dieser Salons wird auch ein Happy Ending angeboten, und es ist meist nicht schwierig zu sagen in welchen, wenn man sich ansieht, wie die Masseurinnen gekleidet sind und mit den Passanten kommunizieren. Man bezahlt dann den Preis für die Massage an sich (z.B. 300 Baht für eine Thai Massage oder 400 Baht für eine Öl Massage) und arrangiert dann separat das „Trinkgeld“ für die „Special Massage“ mit der Masseurin im Zimmer (bzw. im mit Vorhängen abgetrennten Massagebereich).
  • Seifenmassage (àap-òp-nûat, อาบอบนวด, wortwörtlich Bad, Backen/Rösten, Massage):
    Das sind die zum Teil sehr großen Massage Parlours, in denen die Frauen im „Fishbowl“ (Goldfischglas) sitzen und so der männlichen Kundschaft präsentiert werden. Man erhält dort das volle Programm zum Festpreis, je nach Alter und Attraktivität der Frau von ca. 1.500 Baht bis 5.000 Baht. Die Body-to-Body Massage ist hier ein Teil des Programms, jedoch nicht in allen Parlours – mehr dazu im weiteren Verlauf des Artikels.

Viele Ausländer probieren zumindest mal einen der kleineren Massage Salons aus und nehmen eine Öl Massage inkl. Happy Ending, aber nur wenige besuchen einen Seifenmassage Parlour. Das hängt meistens mit Schüchternheit zusammen, denn dabei handelt es sich um die direkteste und offensichtlichste Art von bezahltem Sex in Thailand – man schaut sich im Grunde die Auswahl an Frauen an und sagt dann dem Zuhälter (Papasan genannt), welche man ficken will. Es gibt dabei kein Vorgeplänkel und Small Talk, was die meisten Farangs so sehr mögen und die enorme Beliebtheit der Bierbars erklärt.

Bei den Thais oder Asiaten generell ist das anders, denn sie wollen unter keinen Umständen mit Prostituierten in der Öffentlichkeit gesehen werden und somit sind die Massage Parlours die Nummer 1 der Sexindustrie für die Einheimischen (zusammen mit illegal operierenden Bordellen).

Es ist aber nicht nur die Tatsache, dass sich viele Ausländer nicht trauen, einen Massage Parlour zu betreten, sondern einfach oft auch gar nicht wissen, was denn dort eigentlich genau vorgeht und was sie für ihr Geld bekommen. Aus diesem Grund – so sieht ein typischer Besuch im Soapy aus:

Du gehst durch die Eingangstür hinein in die Lobby des Parlours. Im Gegensatz zu den Go Go Bars, Bierbars und Farang-orientierten Massage Salons stehen keine Frauen vor dem Eingang, die versuchen, die Passanten hereinzulocken. Wie bereits erwähnt, ist die Atmosphäre in diesen Parlours deutlich diskreter und sobald man drinnen ist, setzt sich dieses Gefühl fort: Man wird nicht sofort von jemandem angequatscht, sondern geht von sich aus zum Sitzbereich vor dem Goldfischglas (Fishbowl).

Man kann dann erst mal in Ruhe etwas trinken, während man sich die Auswahl an Frauen in der Fishbowl ansieht (man muss nicht unbedingt ein Getränk bestellen, aber die Preise sind meist sehr moderat, um die 100 Baht für eine große Flasche Bier). Es ist vor allem unter Thai Männern sehr beliebt, dort für ein oder zwei Stunden zu verweilen, zu trinken und ganz in Ruhe eine Entscheidung zu treffen. Man kann sich auch direkt vor das Glas stellen, um zu sehen, welches Girl einem gefällt. Es gibt dabei keinen Grund, schüchtern zu sein und es ist keineswegs verpönt, sondern wird vor allem von den Einheimischen so praktiziert. Denn ein paar Meter näher an den „Fischen“ kann einen großen Unterschied in ihrer Erscheinung machen und man vermeidet so, eine falsche Entscheidung zu treffen hinsichtlich der Annahme des Alters der Frau und ob sie bereits ein Kind hat.

Um einem die oft schwierige Qual der Wahl zu erleichtern, steht immer eine Mamasan bzw. ein Papasan bereit, die einem genau diese Fragen beantworten und außerdem Empfehlungen abgeben, welche der Frauen gut sind und sich Mühe geben. Auch hier gibt es keinen Grund, schüchtern zu sein, denn man kann ihnen wirklich vertrauen – sie mögen einem oft ein eher durchschnittlich attraktives Mädchen empfehlen, die aber wirklich alles erdenkliche tun, damit man sich die nächsten zwei Stunden wie im Paradies fühlt.

Die Frauen in der Fishbowl haben ein nummeriertes Etikett auf ihren Kleidern und sind meistens in zwei, drei oder vier Gruppen unterteilt. Das heißt die „älteren Frauen“ also die über 30, die schon Kind(er) haben oder einfach nur durchschnittlich gut aussehen, befinden sich in der günstigeren Preiskategorie, während die jungen, schlanken, weißhäutigen und attraktivsten Frauen die teuersten sind. Eine Übersicht zu den verschiedenen Arten von Frauen in den Soapies findest du weiter unten im Artikel.

Seifenmassage in Thailand

Du sagst dem Papasan, welches Mädchen du gerne hättest bzw. die Nummer der Frau. Er geht dann zum Mikrofon und ruft sie anhand der Lautsprecher im Inneren der Fishbowl auf, worauf sie austeht und sich auf den Weg hinaus macht. Du gehst zum Kassenschalter und bezahlst den vollen Betrag (z.B. 2.000 Baht für das komplette Programm, es handelt sich fast immer um Festpreise). Daraufhin erscheint deine „Masseurin“ und begrüßt dich mit einem höflichen Wai.

Du folgst ihr die Treppen hoch (oder runter) bzw. zum Aufzug in einigen der neueren Parlours und geht zusammen zum privaten Massage Zimmer. Sie besorgt auf dem Weg noch ein paar Handtücher, Seife, Kondom(e) und lässt dann warmes Wasser in die Badewanne laufen, während du dich ausziehst. Natürlich kannst du sie dabei auch um Hilfe beten.

Während das Wasser in die Badewanne läuft, ist das nun ein guter Zeitpunkt für ein wenig Small Talk. Anschließend geleitet sie dich ins warme Wasser und beginnt, dich von oben bis unten gründlich zu waschen – und es ist meistens der Bereich zwischen deinen Beinen, der besondere Wertschätzung genießt. Als nächstes fordert sie dich auf, dich auf die Luftmatratze für die Seifenmassage zu legen. Sie geht auf die Knie zwischen deinen Beinen, hält die Tube hoch und verteilt die Seife an deinem ganzen Körper, um sich dann nach unten zu beugen, sich auf dich legt, und beginnt, ihren Körper an deinem zu reiben. Es ist meistens dieser Moment, indem du dich wie im Paradies fühlst und weißt, dass du dein Geld gut angelegt hast.

Nach dem Bad (àap, อาบ) und dem Body to Body Vergnügen (òp, อบ) ist es nun Zeit für den dritten Teil: Die Massage (nûat, นวด). Dafür trocknet sie dich zunächst mit dem Handtuch ab und führt dich dann zum großen Bett (meist Queen Size) und beginnt damit, deinen Rücken zu massieren. Nun, der Massage-Part ist meistens deutlich kürzer als du denkst, manchmal wird dieser Teil sogar komplett übersprungen (es sei denn, du verlangst ausdrücklich danach) und sie fängt damit an, deine Nippel links und rechts mit ihrer Zunge zu bearbeiten, um dich auf Touren zu bringen (wenn das überhaupt noch nötig ist).

Sie arbeitet sich dann mehr und mehr nach unten – und wenn sie dort angekommen ist, greift sie nach dem Kondom und es beginnt der Liebesakt, meist, indem sie auf dir reitet. An diesem Punkt bist du es, der die Kontrolle übernimmt und von der passiven Rolle in die aktive wechselt.

Am Ende geht es noch einmal in die Badewanne für eine gemeinsame Dusche. Und das war es im Prinzip, einige Massage Salons geben „2 Shots“, das heißt, du kannst mit ihr noch einmal Sex haben (wie zum Beispiel im Chiang Mai Massage Parlour), aber meistens ist es strikt 1 Shot – einfach vor dem Bezahlen nachfragen, sodass es keine Missverständnisse gibt.

Dein Girl wird dich ein letztes Mal abtrocknen und nachdem ihr euch angezogen habt, folgst du ihr zurück zur Lobby. Du kannst ihr ein paar hundert Baht Trinkgeld geben, wenn du sehr zufrieden bist, es ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Die 3 Arten und Preise von Frauen in Seifenmassage Parlours

  • Fishbowl Girls: Wie der Name schon sagt, sitzen diese Mädchen in der Fishbowl und die meisten der Girls sind als solche klassifiziert. Sie sind Angestellte des Parlours und erhalten ein Grundgehalt von ca. 10.000 Baht, aber sie machen natürlich deutlich mehr Geld mit ihren einzelnen Kunden. Wenn die Massage also 2.000 Baht kostet, erhalten sie davon mindestens 1.000. Das heißt, wenn sie im Schnitt 2 Kunden pro Tag haben, machen sie mindestens 70.000 Baht im Monat – das ist mehr, als die meisten Farangs hier verdienen! Fishbowl Girls haben feste Arbeitszeiten und dürfen den Parlour erst zum Feierabend gegen Mitternacht – 1 Uhr morgens verlassen.
    Preise: $$$$$ (1.500-2.800 Baht)
    Bezeichnung in Thai: tam-má-daa – ธรรมดา – Standard
  • Sideline Girls: Diese Mädchen könnten auch Freelancers genannt werden: Sie sind nicht vom Massage Parlour angestellt und kommen und gehen wann immer sie wollen. Viele sagen, dass sie attraktiver sind als die Fishbowl Girls, weil sie einen höheren Preis haben, das hängt aber hauptsächlich damit zusammen, dass sie sehr jung sind, meist zwischen 18 und 22. Das Alter bestimmt den Preis oft mehr als Attraktivität in Thailands Unterhaltungsindustrie.
    Preise: $$$$$ (2.500-5.000 Baht)
    Bezeichnung in Thai: sai-lai – ไซด์ไลน์ – Sideline
  • Models: Die Bezeichnung „Model“ ist ziemlich beliebt, nicht nur bei den Massage Parlours, sondern auch bei den Escort Agenturen. Wenn einem gesagt wird, dass ein bestimmtes Girl ein Model ist, heißt das noch nicht automatisch, dass sie als Foto-Model für bekannte Magazine arbeitet, sondern grundsätzlich, dass sie zu den größten, schlanksten, jüngsten, weißhäutigsten und attraktivsten Frauen im Hause zählt. Es gibt jedoch einige Massage Parlours in Bangkok, in denen ehemalige und aktive Thai Penthouse Models arbeiten (z.B. Poseidon & Utopia).
    Preise: $$$$$ (3.000-7.000 Baht)
    Bezeichnung in Thai: naang-bɛ̀ɛp – นางแบบ – Model

Es war lange Zeit üblich, dass sowohl die Sideline Girls als auch Models außerhalb der Fishbowl sitzen. Heutzutage sind sie jedoch meistens auch drinnen, sodass die Kunden einen besseren Überblick vom Angebot erhalten. Sie unterscheiden sich dann anhand der verschiedenen Farben auf ihrem Nummernetikett (blau, rot, gelb) und die teureren Girls, vor allem die Models, sitzen meistens auf roten oder pinkfarbenen Sofas auf der obersten Reihe.

Das ist die typische Kategorisierung der Girls in den Massage Parlours in Thailand, aber es gibt auch andere Praktiken. Manchmal haben alle Mädchen denselben Preis und / oder sitzen auf Sofas ohne Glas davor.

Wo findet man die Seifenmassage Parlours?

Es ist eine Art Tradition in Thailand, dass die guten Hotels ihren eigenen Massage Salon haben. Und während es sich bei den meisten um eine „Traditionelle Thai Massage“ handelt (s. Anfang des Artikels), haben einige Hotels noch einen zweiten, größeren Parlour – den mit der Fishbowl. Nachdem sich das Massage Business über die Jahrzehnte zu einer solch großen Industrie entwickelt hat, gibt es mittlerweile sogar komplette Gebäude mit Gästezimmern, deren einziger Verwendungszweck als Verrichtungszimmer der Seifenmassage und den Extras ist. Beste Beispiele dafür sind Poseidon Emmanuelle in Huai Kwang, Bangkok.

Du kannst die Namen, detaillierten Beschreibungen sowie exakten Standorte der Seifenmassage Parlours in ganz Thailand in meinen Nachtleben-Guides finden.

Seifenmassage Girl oder Go Go Girl?

Viele Ausländer denken, dass 2.500 Baht, 3.000 Baht oder noch mehr etwas teuer ist und gehen stattdessen lieber in eine Go Go Bar. Lass uns eine einfache Rechnung aufstellen für einen typischen Abend in einem Strip-Club: 2 Getränke für dich 300 Baht (mindestens), 2 Lady Drinks 400 Baht, Bar Fine 700 Baht (Durchschnitt), Short Time 2.000 Baht (wenn es sich um eine der attraktiveren Girls der Bars handelt, sind es eher um die 3.000 Baht). Das macht mindestens 3.400 Baht für den ganzen Spaß. Nun, und vielleicht willst du auch noch ein Short Time Zimmer um die Ecke mieten, anstatt sie mit zu dir ins Hotel zu nehmen (wenn dieses überhaupt Bargirl-freundlich ist) und das kostet dann nochmal 350-400 Baht extra.

Für dieses Geld bekommst du ohne Probleme eine noch hübschere und attraktivere weißhäutige Thai Lady im Massage Parlour. Klar, ein Besuch in der Go Go Bar macht allein schon Spaß und den (hoffentlich nackigen und knackigen) jungen Mädchen auf der Bühne zuzusehen bietet mehr Unterhaltung als in ein Fischglas zu schauen, wo die Hälfte der Frauen auf den Fernseher starrren, auf ihrem Handy Cookie Run spielen oder dich schlicht komplett ignorieren in der Hoffnung, dass sie damit bei dir Begehrlichkeiten wecken.

Ich hoffe, du hast nun eine gute Übersicht zur Welt der Seifenmassagen in Thailand (ich bin mir sogar sicher) und wie immer, wenn du Fragen oder Anmerkungen hast, freue ich mich über deinen Kommentar.

Über Redcat

Redcat

Redcat lebt seinen Traum in Thailand. Auf Thailand Redcat teilt er seine Erfahrungen und Tipps zu den verschiedensten Themen wie Leben, Arbeiten, Reisen, Thai Frauen und dem Nachtleben in Thailand. Redcat spricht und schreibt fließend thailändisch und ist der Autor der Bücher Thai Anfänger Kurs und Thai Liebes Guide.

2 Kommentare

  • Michael says:

    So ähnlich kenne ich das auch. Im der Soapy waren für mich bis jetzt 60% Flop, 30% ok und 10% Top.
    Am freien Markt war’s deutlich besser (10% Flop) wobei Bar oder Straße keinen Unterschied machte.
    PS: dunkle Hautfarbe mag ovh persönlich mehr.

  • Jonny Walker says:

    Da ist etwas dran. Als rel. junger Mann das 1. Mal nach Bangkok, zwecks Arbeit, gekommen und nach langem Zögern in irgendein ChaoPryja Massage Parlour gegangen, erlebte ich den Himmel auf Erden. Eine Ältere, etwas größere Dame hatte mich in die Seifenmassage eingeführt. Uaaaaaah, was für ein Gefühl wenn sie mit ihren Nippeln, die sind bei Thaifrauen recht groß und hart, über den Brustkorb streicht. Dann wird so manches Männerteil ziemlich groß. Und schwupps gleitet sie mit ihrer Muschi auch schon irgendwie über die Palme, die dort unten zu schnell gewachsen ist. Geilheit pur. Das hat man daheim noch nie gehabt. Sehr zu empfehlen. Einige Jahre später mal,wieder in einen Parlour gegangen, war ein günstiger. Auswahl nicht sehr groß aber ausreichend. Eine hübsche mitgenommen, 0 englisch. Keine Aktion als das Wasser einlief. Absolut unemotional gewaschen, danach auf’s Bett ne Nummer geschoben. Das war’s. Zum Vergessen. Wieder ein paar Jahre später, rein in den Salon, die Mädchen mussten auf pfiff vom Meister aufstehen, eine Hübsche ausgesucht, mich Baden lassen, dabei schon mächtig das Uboot versenkt, aber noch nicht ‚habe fertig‘ um anschließend, auf dem Bett, einen ewig langen BJ zu bekommen, der hatte mich dann umgehauen. Aber die Kleine ließ nicht locker und versuchte meinen eh schon nicht kleinen Ranzen noch größer zu Blasen. Bis ich abwinkte, sie war enttäuscht, ich nicht. Hier gab es keine Nippelmassage, allerdings den besten Fick der zu bekommen war. Man sieht, es gibt Unterschiede.


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